Feb 10

Internet kann süchtig machen!

Sollte dieser Spruch besser in großen Buchstaben auf Modems stehen? Mit dieser Frage habe ich mich einmal im Rahmen des Webmaster-Fridays auseinander gesetzt. Zur Beantwortung der Frage beleuchte ich zunächst einmal meine eigenen Online Angewohnheiten.

Wie lange bin ich eigentlich täglich online?

Diese Frage ist schnell beantwortet, eigentlich immer. OK, ich bin nicht 24 Stunden am Tag aktiv online, aber mein Rechner ist online sobald er an ist und mein Smartphone eigentlich auch immer.

Welche Programme nutze ich die ganze Zeit?

Auf meinem Rechner laufen meist mindestens diese vier Programme:

  • Firefox mit Facebook
  • Thunderbird
  • Tweetdeck
  • Feedreader

Auf meinem Smartphone nutze ich diese Apps:

  • Facebook im Browser
  • Foursquare
  • Twitter
  • Whatsapp

Welche Dinge erledige ich Online?

Neben der Kommunikation mit Bekannten und Freunden nutze ich das Netz auch zum Online-Einkauf, zum Online-Banking, zur Unterhaltung und natürlich auch zur Betreuung meines Blogs. Nun könnte man ja sagen, Einkaufen kann man auch in Geschäften und fürs Banking geht man zur Bank. Das ist wohl eine Aussage, die man schlecht widerlegen kann, jedoch bietet das Internet mir hier einen großen Mehrwert. Während es hier auf dem Dorf, wo ich wohne, nichtmal einen Computerladen gibt, bietet das Internet mir eine große Auswahl und das sowohl günstiger als im stationären Handel, zu dem ich erst hinfahren müsste, als auch 24 Stunden am Tag, völlig unabhängig von Ladenöffnungszeiten.

Bin ich internetsüchtig?

Ich bin der Meinung, man kann durchaus onlinesüchtig werden, jedoch ist es nicht jeder, der gerne und immer online unterwegs ist. Vielmehr kommt es darauf an, ob man noch ein „Offline-Leben“ hat oder nicht. In vielen Bereichen vermischen sich bei mir Online- und Offline-Leben, so haben meine Freundin und ich letzten Herbst Geocaching für uns entdeckt, man ist offline draußen unterwegs, aber gleichzeitig spielt sich ein Teil der Aktivität auch online ab. Ich für meinen Teil würde mich aber dennoch nicht als Onlinesüchtig bezeichnen.

Von Warnungen halte ich auch nicht besonders viel, da jeder eigentlich selbst wissen sollte, wann er sich ungewollt nurnoch in einer Online-Welt bewegt. Sollte dies seine eigene Entscheidung sein, ist es doch sein Ding. Aber wer weiß, was Politiker sich so alles einfallen lassen.

Was meint ihr zu dem Thema? Hinterlasst einfach einen Kommentar.

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