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Okt 06

Im Airbus A380

Am 18. September 2011 veranstaltete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum 11. Mal den Tag der Luft- und Raumfahrt. Die Veranstaltung fand auf dem DLR Gelände in Köln statt, welches sich direkt am Flughafen Köln/Bonn befindet. Da dort ein Airbus A380 von innen zu besichtigen sein sollte und ich im Besitz eines NRW-weiten Semestertickets bin, setzte ich mich am Morgen des 18. Septembers in den Regionalexpress Siegen – Aachen.Das Umsteigen in Troisdorf gestaltete sich etwas komplizierter, da ich den Fahrplan nicht richtig gelesen hatte und die S12 sonntags fährtauf einem anderen Gleis fährt als an Wochentagen. Jedoch war ich nicht der einzige mit Leseschwäche am Bahnhof und nach 20 Minuten warten fuhr auch schon die nächste Bahn. Angekommen am Bahnhof Porz/Wahn wartete bereits eine Menschenmasse auf die kostenlosen Shuttlebusse. Jedoch musste ich nicht lange auf den nächsten Bus warten, der mich dann zum DLR-Gelände brachte. Auf dem Weg dorthin fuhren wir an den zahlreichen Park-and-Ride Parkplätzen vorbei, welche ebenfalls von Shuttlebussen bedient wurden. Auf diesen schienen, den Menschen- und Automassen nach zu urteilen, bereits um 11 Uhr das reinste Chaos ausgebrochen zu sein. Das weitläufige DLR-Gelände bot aber viel Raum für die vielen Besucher, nur an besonders interessanten Gebäuden, wie etwa dem Astronauten Ausbildungszentrum oder den Windkanälen kam es bereits gegen Mittag zu langen Schlangen. Der eigentliche Grund, warum ich an diesem Tag dort hingefahren bin, war der Besuch des Airbus A380, also mache ich mich direkt auf den Weg zum sogenannten Zulu-Platte des Flughafens. Dort angekommen erwartete mich eine Riesen Warteschlange vor dem Zugang zum A380. Da die Maschine direkt auf der Bahn 06/24 stand,mussten alle Besucher durch einen Sicherheitscheck mit Taschenkontrolle und Metalldetektor. Nach drei langen Stunden des Wartens war es dann soweit, ich stand vor dem A380! Es handelte sich bei der Maschine in Köln um ein Airbus Erprobungs Flugzeug mit der Registrierung F-WWDD und der Seriennummer MSN004. Es war der zweite A380, der jemals geflogen ist. Nun ein paar Fotos der Maschine:

einige technische Daten zum Flugzeug:

hier geht’s hoch:

leider war das Cockpit nicht zugänglich, aber man wurde direkt über eine Treppe ins Oberdeck geführt.

Im vorderen Teil des Oberdecks waren einige Sitze für das Versuchspersonal eingebaut.

weiter ging es vorbei an unzähligen Ballasttanks

die Türen sind auch ohne Verkleidung

auch im Unterdeck stehen Ballasttanks und ein paar Sitze für die Crew

kilometerlange Kabel und Messeinrichtungen

Platz für zwei Ingenieure

dann gings schon wieder raus

die Triebwerke sind riesig

der Superjumbo in der Seitenansicht

Da ich drei Stunden für den A380 angestehen musste, habe ich nur die Flugzeugausstellung auf der Zulu-Platte geschafft, dabei gab es noch viele weiter interessante Sachen zu sehen. Die werde ich mir wohl für den nächsten Tag der Luft und Raumfahrt vormerken, so möchte ich dann einmal das ESA Astronauten Ausbildungszentrum ansehen, hoffentlich gibt es nocheinmal eine Möglichkeit dazu. Fotos von den anderen Flugzeugen werde ich demnächst in einem weiteren Beitrag hier präsentieren.

Abschließend lässt sich für mich sagen, dass die drei Stunden Wartezeit, um den A380 zu sehen, sich wirklich gelohnt haben. Allerdings werde ich es mir wohl nicht nocheinmal antun, statt dessen schaue ich mir beim nächsten Mal lieber etwas anderes an. Es war eine richtige Entscheidung mit der Bahn nach Köln zu fahren, die Warteschlangen am Shuttlebusse zum Bahnhof waren gegen Ende der Veranstaltung deutlich kürzer als die für die Park-and-Ride Parkplätze. Das war eine super Organisation von seiten des DLR. Danke, bis zum nächsten Mal!

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